Das Ding, von Phillip Löhle
In dem Stück "Das Ding" werden die Mechanismen einer globalisierten, technisierten und flüchtigen Welt am Beispiel einer Baumwollfluse beschrieben. Prof. Dirk Messner, stellv. Vorsitzender des WBGU war für ein Nachgespräch zu den entwicklungspolitischen Implikationen des dargestellten anwesend.
"Ein Ding, das etwas Wert ist, das ist nicht zu Ende. Niemals. Das weiß das Ding."
Auf höchst komische und rasante Weise beschreibt Philipp Löhle in seinem aktuellen Stück die Mechanismen unserer globalisierten, technisierten und flüchtigen Welt. Er überträgt die scheinbar unendliche globale Vernetzung des Welthandels auf die Menschheit und auf seine Figuren und steigert sie bis ins Groteske. Ohne es zu beabsichtigen, ändern so die Figuren des Stücks durch kleinste Bewegungen die Welt und bringen dadurch nicht nur ihr eigenes Leben in Turbulenzen.
Philipp Löhle schaffte mit seinem Stück 'Genannt Gospodin' 2007 seinen Durchbruch als Dramatiker. Zahlreiche Stücke von ihm wurden seither uraufgeführt und sind u.a. in Berlin, Bochum, Hamburg, Mainz und München zu sehen. Mit 'Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev…' war er zu den Autorentheatertagen im Thalia Theater Hamburg eingeladen und gewann den Jurypreis des Heidelberger Stückemarktes. Philipp Löhle gehört zu den vielversprechenden Nachwuchsdramatikern Deutschlands.
Es spielen Studierende der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" mit Mitgliedern des DT-Ensembles. Regie führt Daniela Löffner.
Veranstaltungen
Das Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt ERDE lebt durch viele Veranstaltungen während des gesamten Jahres, die durch Partner ins Leben gerufen werden. Benutzen Sie den Veranstaltungskalender und finden Sie auch Veranstaltungen in Ihrer Nähe!
Sa, 11.2.2012 | 19 - 22 Uhr
Nachgespräch über entwicklungspolitische Fragen zum Theaterstück "Das Ding" im Deutschen Theater Berlin
In dem Stück "Das Ding" werden die Mechanismen einer globalisierten, technisierten und flüchtigen Welt am Beispiel einer Baumwollfluse beschrieben. Prof. Dirk Messner, stellv. Vorsitzender des WBGU, ist für ein Nachgespräch zu den entwicklungspolitischen Implikationen des dargestellten Theaterstückes anwesend.


